"Ich glaube demokratische Freiheit impliziert das Recht einen Raum zu okkupieren, sofern diese Okkupation niemandem oder dem Raum selbst Schaden zufügt, für positive Dinge genutzt wird, während alle berechtigten Kosten die entstehen getragen werden, oder nicht, wenn keine Kosten entstehen, und im gegenseitigen Einvernehmen zu einem Ende kommt.
"I believe democratic freedom includes the right to occupy a space, providing the occupancy harms no-one, nor harms the space itself, is used for positive ends, whilst paying all reasonable costs which arise, or no costs if no costs arise, and comes to an end when mutually suited.
Unter diesem Aspekt hat "Zwischennutzungs-Politik" nichts mit Hausbesetzung zu tun. Weder blockiert oder schmälert diese Okkupation die Zukunftspläne für diesen Raum, noch stellt sie diese irgendwie sonst in Frage. Ganz im Gegenteil, es ist gut im ethischen Sinne, gut im geschäftlichen Sinne, es ist ein sinnvolles Gegengewicht in Zeiten auf allen und allem lastenden ökonomischen Drucks, gemeinnützig, währenddessen die Instand- und Werterhaltung gesichert wird. Der Instandhaltung eines Gebäudes trägt man bestens Sorge durch ständige Okkupation.
Under these conditions, temporary-tenancy-politics ("Zwischennutzungs-politik") has nothing to do with squatting. Nor does it block or degrade future plans for the space in question. Rather, it is good ethical sense, good business sense, being useful as a counter-balance during economic hardships on all levels, is beneficial to all parties, whilst ensuring the upkeep and wellbeing of that space. A building's upkeep is best cared for through continuous occupancy.
Wird eine Zwischennutzung für ungewollt oder gefährlich gehalten, ist sie lediglich ungewollt oder gefährlich durch jene die Verwaltungsmacht über diesen Raum innehaben, ob sie nun die o.g. Prinzipien verstehen oder nicht, die sich schließlich auf der Seite des Gesetzes wähnen, Angst haben das Missfallen ihrer Vorgesetzten zu erregen, die ihrerseits, bis zu diesem Punkt, diese Prinzipien nicht verstanden haben, oder und auch für wen diese Prinzipien sekundär nach Eigeninteressen sind."
If a temporary-tenancy ("Zwischennutzung") is undesirable or dangerous in any way, then it it undesirable or dangerous only to those holding power over that space, whether they understand the aforementioned principles or not, who feel at least the law is with them, fear displeasure of superiors who also, until this point, have not understood these principles, and/or for whom these principles come secondary to self-interest."
Paradox Paul
Berlin, January 2010
Paradox Berlin ist ein dynamisches Experiment in der Kunst des Geldverdienens durch Kunst - speziell im derzeitigen Berlin.
Das Wichtigste, neben den verschiedenen Aspekten, Prinzipien und anhängigen Projekten, ihrer Fortführung und Entwicklung, ist die Suche nach Verständnis und Unterstützung für das fundamentale Konzept der Zwischennutzung-Politik; der gegenseitig einvernehmliche, gemeinnützige Gebrauch von Gebäuden oder Räumen (oder 'Space') durch junge Geschäfts - oder ähnliche Initiativen, die sich die Miet- Betriebs- oder laufenden Kosten der hunderten tausenden leerstehenden Orte auf dem kommerziellen Markt oder in kommunaler Verwaltung einfach noch nicht leisten können. Offenbar ein allgemein übliches und akzeptiertes Phänomen in Holland. Augenblicklich fasst diese Idee in England groß Fuss (link). Trotz breiter Akzeptanz, ist dieses innovative und noch offen einfache Konzept/Bewegung/Politik nur machbar, wenn Künstler und Projekte sich organisieren, sich treffen, miesen und guten Hauseigentümern Vorschläge unterbreiten, überall in jeder Stadt, in einer Welt in der leerer Raum leergehalten wird zum Nutzen des kleinste Teiles der Bevölkerung, der es bevorzugt im bequemen Heim und Hof zu sitzen, tausende Schlüssel unter ihrem Arsch.
Paradox Berlin is a dynamic experiment in the art of making money through art - specifically in contemporary Berlin.
Of the various aspects, principles and related projects to be forwarded in these pages as they develop, the most important at the moment is the search for understanding and support of a fundamental concept called "Zwischennutzungs-politik"; i.e. the mutually beneficial 'usage' of a building or rooms (called here a 'space') by young business and kindrid initiatives which cannot yet afford the rental and/or running costs of the hundreds of thousands of empty spaces available through the commercial market or local councils. Apparently this is a common and agreeable phenomenon in Holland. In England right now, the idea is taking off in a big way (link). However, widespread acceptance of this innovative yet straightforward concept/movement/policy can only be possible as the artists and projects themselves get organised, get meeting, and get making suggestions to landlords good and evil across every city in a world in which empty spaces are generally kept empty to benefit the fraction of the population who prefer to sit in comfy homes with thousands of keys up their arses.
Paradox Berlin
January 2010